Einladung zum Netzwerktreffen Teilhabe am Leben

Noch immer kann eine Demenz nicht geheilt werden. Um so wichtiger ist es, ihr vorzubeugen oder früh durch nicht-medikamentöse Behandlungen zu begegnen. Sport und Bewegung bietet für beides vielfältige Möglichkeiten. Nicht zuletzt sorgen sie auch für ein gutes Miteinander. Einen kurzen Input zu diesem Thema wird Jessica Teuber vom Zentrum für Physio und Rehasport Teuber und Schiermann beim nächsten Treffen des Netzwerk Teilhabe am Leben geben. Zu dem Treffen sind die Netzwerkmitglieder aber auch alle anderen Interessierten am 23.11.2016 um 18.00 Uhr in den Kindergarten St. Martin, Lerschweg 5 in Legden eingeladen. Nach der kurzen fachlichen Darstellung unter dem Motto “ Was geht? Bewegung trotz(t) Demenz“ geht es bei dem Treffen vor allem um die Planung neuer Angebote und Aktivitäten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Inhaltlich sind das beispielsweise Angebote zur Informations- und Aufklärungsarbeit, um die breite Öffentlichkeit für das Thema Demenz zu sensibilisieren. Vor allem aber die Schaffung von Angeboten, an denen Betroffene selbst teilnehmen könne stehen im Zentrum der Planungen des Netzwerks Teilhabe am Leben.

Um Anmeldung zum Netzwerktreffen wird bis zum 21. November 2016 gebeten bei der Caritas Pflege & Gesundheit, Ansprechpartnerin: Kerstin Menker, Tel. 02566/905886 oder: k.menker@caritas-ahaus-vreden.de.

Infoabend zum Thema Demenz

„Hallo, ich habe Demenz“, so lautet das Motto eines Infoabends am Dienstag, den 15. November 2016 im Dormitorium in Asbeck. Inhaltlich geht es um Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu Menschen mit Demenz. Denn oft ist die Begegnung mit ihnen noch immer geprägt von Zurückhaltung und Ängsten, wissen die beiden Referentinnen Birgit Leuderalbert und Kerstin Menker. Der kostenfreie Vortrag läuft im Rahmen der Arbeit des Netzwerks Teilhabe am Leben und ist Teil der Aufklärungsarbeit. Denn neben Aktivitäten und Angeboten für Betroffene ist es immer wieder wichtig über das Krankheitsbild und vor allem den Umgang mit Menschen mit Demenz zu informieren. Wer Ideen zum Umgang mit den Betroffenen hat kann ihnen positiv und wertschätzend begegnen. Weitere Informationen zur Veranstaltung oder zum Netzwerk Teilhabe am Leben für Menschen mit Demenz , Angehörige und alle Interessierten erhalten Sie Kerstin Menker, Koordinatorin der Netzwerks, Caritas Pflege & Gesundheit (02566/905886).

Dank an die Mitwirkenden aus „Teilhabe am Leben“

Einen rundum gelungenen Nachmittag verbrachten die Mitwirkenden des Projektes und gleichnamigen Netzwerkes „Teilhabe am Leben für Menschen mit Demenz in Legden und Asbeck“ am Freitagnachmittag vor und in der Caritas-Beratungsstelle in Legden. Mit dem Dankes-Fest bedankten sich die Projektinitiatoren bei allen Engagierten für die hervorragende Zusammenarbeit vor Ort. Stellvertretend für alle Mitarbeiter lobten Kerstin Menker und Birgit Leuderalbert die interessierte und kreative Gestaltung von Aktionen und Aktivitäten, die die Integration und Teilhabe von Menschen mit Demenz gelingen lassen. Viele Gäste entdeckten sich selbst in dem Kurzfilm der während des Festes gezeigt wurde. Der Film entstand im Rahmen der Preisverleihung des DRK-Altenhilfepreises, den das Projekt im April gewonnen hatte. Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Zauberers Endik Thier, der bei Alt und Jung für helle Begeisterung sorgte. Bei sonnigem Wetter, kalten Getränken und leckeren Würstchen wurde die anschließende Gelegenheit zum austauschen und gemütlichen Plaudern benutzt.

Altenhilfepreis des DRK geht nach Legden

Altenhilfepreis des DRK geht nach Legden

Mit einem hervorragenden zweiten Platz wurde das Projekt „Teilhabe am Leben“ in Legden und Asbeck der „Caritas Pflege & Gesundheit“ ausgezeichnet. Der Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden hat das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde Legden und dem Zentrum für gesundes Arbeiten Münsterland GmbH sowie der Gaus GmbH ins Leben gerufen. Eine Delegation der Projektpartner nahm jetzt den Preis in Berlin entgegen.

„Mit diesem Projekt haben die Partner ihre verschiedenen Ressourcen vernetzt und gebündelt, um Menschen mit dementiellen Erkrankungen ein Leben gemeinsam mit den Bürgern in ihrem Dorf zu ermöglichen und damit optimal in das gesellschaftliche Leben integriert werden können“, sagte DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg bei der offiziellen Preisverleihung in Berlin.

Mit der Idee, die Kommune auf die Veränderungen des demografischen Wandels – sinkende Geburtenzahlen, steigende Lebenserwartung und eine Zunahme von Pflegebedürftigkeit und Demenz – vorzubereiten, habe Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Projektpartner motiviert, sich mit dem Thema Teilhabe von Menschen mit Demenz in Legden und Asbeck auseinanderzusetzen, und das Projekt auf den Weg zu bringen.

Netzwerke geschaffen

„Die Herausforderungen des demografischen Wandels sind nur dann zu bewältigen, wenn in der Gesellschaft Kräfte gebündelt und in den Kommunen entsprechende Netzwerke geschaffen werden“, betonte Donata Schenck zu Schweinsberg. Dass dies in besonderer Weise in Legden gelungen ist, wurde den Projektpartnern bei der Verleihung bescheinigt.

„Zum Gelingen des Projekts hat insbesondere die breite Unterstützung durch die Bürger beigetragen“, meinen Birgit Leuderalbert und Matthias Wittland vom Caritasverband, der das Projekt federführend geleitet hat. Durch die Mitarbeit haupt- und ehrenamtlicher Akteure im Netzwerk „Teilhabe am Leben“ konnte das Thema in der Gemeinde langfristig verankert werden. Eben diese Nachhaltigkeit wurde durch die Jury in besonderer Weise gewürdigt.

Der Altenhilfe-Preis des DRK wird alle drei Jahre für alle gemeinnützigen Träger ausgelobt, um herausragende Projekte bekannt zu machen, mit denen das Lebensumfeld älterer Menschen vorbildlich gestaltet wird.

[Quelle: Münsterlandzeitung]

 

Netzwerk bringt Demenz ins Gespräch

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, freut sich Stefanie Schiermann über den Weihnachtsmarktstand und die Glücksradaktion des Legdener „Netzwerks Gemeinsam“. Schiermann hatte die Aktion federführend organisiert. Ziel war es, auf das Netzwerk aufmerksam zu machen, das Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen möchte. Standbesucher konnten verschiedene Aufgaben mit simulierten Demenz-Einschränkungen bewältigen. Dabei kamen die Besucher ganz automatisch und rege über eigene Erfahrungen ins Gespräch.

„Das ist unser Ziel; die Menschen sollen Tabus gegenüber der Erkrankung weiter abbauen und offen und angstfrei mit dem Thema Demenz umgehen. Nur so ist gesellschaftliche Teilhabe für die Erkrankten möglich“, kommentiert Netzwerk-Koordinatorin Kerstin Menker von der Caritas Pflege & Gesundheit. Eine der nächsten Aktionen des Netzwerks ist die Lesung „Die Fremde in mir“ mit der aus Vreden stammenden Mae Christin Müller am 11.März im Dormitorium Asbeck.