Mae Christin Müller liest Kurzgeschichte

Mae Christin Müller liest Kurzgeschichte

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Netzwerk bringt Demenz ins Gespräch

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, freut sich Stefanie Schiermann über den Weihnachtsmarktstand und die Glücksradaktion des Legdener „Netzwerks Gemeinsam“. Schiermann hatte die Aktion federführend organisiert. Ziel war es, auf das Netzwerk aufmerksam zu machen, das Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen möchte. Standbesucher konnten verschiedene Aufgaben mit simulierten Demenz-Einschränkungen bewältigen. Dabei kamen die Besucher ganz automatisch und rege über eigene Erfahrungen ins Gespräch.

„Das ist unser Ziel; die Menschen sollen Tabus gegenüber der Erkrankung weiter abbauen und offen und angstfrei mit dem Thema Demenz umgehen. Nur so ist gesellschaftliche Teilhabe für die Erkrankten möglich“, kommentiert Netzwerk-Koordinatorin Kerstin Menker von der Caritas Pflege & Gesundheit. Eine der nächsten Aktionen des Netzwerks ist die Lesung „Die Fremde in mir“ mit der aus Vreden stammenden Mae Christin Müller am 11.März im Dormitorium Asbeck.

Lesung „Die Fremde in mir“

Im Jahre 2014 entstanden  im Rahmen des Projektes: „Sieben auf einen Streich – junge Literaturtage Westmünsterland“ die Kurzgeschichte: „Die Fremde in mir“, die die Autorin und Preisträgerin Mae Christin Müller  eigens für ihre an Demenz erkrankte Urgroßmutter geschrieben und ihr auch gewidmet hat:  „Weltweit gibt es über 44  Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Für viele Angehörige ist es kein Leichtes zu sehen, wie sehr sich die Persönlichkeit eines Menschen, den man vorher so gut kannte, so stetig und stark verändern kann. Dennoch möchte ich durch meine Geschichte in all dem Leid einen Ausweg sehen; einen flüchtigen Moment, der eben diesem geliebten Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.“

Im Anschluss an die Lesung wir es Gelegenheit zu Austausch und Gespräch mit der Autorin und den Mitwirkenden im Netzwerk Gemeinsam geben.

Das Netzwerk Gemeinsam, ein Zusammenschluss von ehrenamtlich und beruflich engagierten Menschen in Legden und Asbeck, möchte das Thema Demenz in die Öffentlichkeit bringen und für Menschen mit Demenz, Angehörige und alle Interessierte Angebote und Aktivitäten zur gesellschaftlichen Teilhabe schaffen.

Mae-Christin Müller
Kerstin Menker, Birgit Leuderalbert (Netzwerk Gemeinsam)

Termin: 11. März 2016, 19.30 Uhr
Ort: Legden-Asbeck, Dormitorium

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gemeinsam Legden-Asbeck

 

Gegenseitige Unterstützung bei Demenz – Ideenwerkstatt beim Netzwerk „GEMEINSAM“

Gegenseitige Unterstützung bei DemenzVor zwei Monaten unterzeichneten im Haus Weßling in Legden 17 Personen das Unterstützungsnetzwerk „GEMEINSAM“ als Nachfolger des Projekts „Teilhabe am Leben“. Im Dormitorium des Heimatvereins in Asbeck trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder zur Ideenwerkstatt.

Bernhard Laukötter, Vorsitzender des Heimatvereins Asbeck, gehört zum Netzwerk. Kerstin Menker und Birgit Leuderalbert (beide Caritas Pflege & Gesundheit) halten bei dem Netzwerk die Fäden in der Hand.

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Vorstellung von Büchern zum Thema Demenz in der kath. Bücherei Asbeck – Neue Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Demenz und altersbedingte Einschränkungen finden zunehmend auch Eingang in der Literatur. Für viele Menschen stellen Bücher einen guten Zugang zu diesem oft schwierigen Thema dar, so dass zahlreiche Veröffentlichungen dieses Thema in Form von Romanen, Erfahrungsberichten und Bilderbüchern ganz neu aufgreifen. Besonders Kindern und Jugendlichen kann durch Bücher ein einfacher Zugang zu diesem Thema ermöglicht werden kann.

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Unterstützungsnetzwerk gemeinsam

Vor rund zwei Jahren hat das Projekt „Teilhabe am Leben“ als Baustein des Regionaleprojekts „Älter werden im Zukunftsdorf“ seine Arbeit aufgenommen. Zielsetzung des Projekts war es, Voraussetzungen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben mit Demenz zu schaffen. Zur Umsetzung dieses Ziels haben die Projektverantwortlichen zahlreiche Mitstreiter in Legden und Asbeck gefunden. Gemeinsam wurden in den vergangenen Monaten Veranstaltungen und Aktionen, wie z. B. die Demenz-Kampagne, der Demenz-Parcours im Altenwohnhaus St. Josef, Schulungen und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Demenz, Plakataktionen etc., auf den Weg gebracht. Dadurch ist es gelungen, das Thema Demenz mehr in das öffentliche Bewusstsein zu holen.

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