Gegenseitige Unterstützung bei Demenz – Ideenwerkstatt beim Netzwerk „GEMEINSAM“

Gegenseitige Unterstützung bei DemenzVor zwei Monaten unterzeichneten im Haus Weßling in Legden 17 Personen das Unterstützungsnetzwerk „GEMEINSAM“ als Nachfolger des Projekts „Teilhabe am Leben“. Im Dormitorium des Heimatvereins in Asbeck trafen sich in der vergangenen Woche die Mitglieder zur Ideenwerkstatt.

Bernhard Laukötter, Vorsitzender des Heimatvereins Asbeck, gehört zum Netzwerk. Kerstin Menker und Birgit Leuderalbert (beide Caritas Pflege & Gesundheit) halten bei dem Netzwerk die Fäden in der Hand.

„Wir haben das Unterstützungsnetzwerk gegründet, um das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu bringen“, beschrieb Menker das Anliegen. Das ist bereits in kleinen Schritten gelungen durch neue Teilnehmer. Dazu gehörte Monika Kerkhoff aus Asbeck: „Ich bin zum Glück noch nicht betroffen, aber es ist ein wichtiges Thema.“

Ähnlich dachte auch die Runde der knapp 20 Personen. In Dreiergruppen haben sie sich erst einmal näher kennen gelernt, ihre Motivation und ihre Ideen diskutiert.

Probleme geschildert

„Ich möchte Infos sammeln, was die VHS in diesem Bereich für das Netzwerk tun kann“, erklärte Maria Terhechte-Vos, Fachbereichsleiterin der VHS Ahaus, ihr Kommen. Betroffene Angehörige schilderten, dass für die Familien viel zu wenig gemacht würde. Wird ein Familienvater in jungen Jahren demenzkrank, werden die Kinder meist nicht in den Prozess der neuen Familienkonstellation einbezogen.

In eine ähnliche Richtung ging der Vorschlag von Maria Pier-Bohne, Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Asbeck. Sie wünscht sich mehr generationenübergreifende Projekte, in denen Demenzkranke mit ihren Angehörigen oder mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen. Auch Laukötter erhoffte sich von der Teilnahme am Netzwerk Austausch und Ideen.

Ulrike Kruse, Demenz-Servicezentrum Münster, gehört ebenfalls zum Netzwerk. Sie berichtete von Projekten, die an anderen Orten bereits erfolgreich veranstaltet wurden. Konkreter wurde es dann zum Schluss, als es an die Umsetzung und die Aufgabenverteilung ging.

[Foto und Text: Münsterland-Zeitung]

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